Alles
andere als verstaubt: Sonderausstellung im Mineralogischen Museum (bis
4.11.2012)
Bis zum 4. November 2012 zeigt das Mineralogische Museum der Universität Bonn die Sonderausstellung „Vom Stein zum Staub" im Poppelsdorfer Schloss. Das Konzept für diese ungewöhnliche Präsentation entwickelte die Museumsleiterin Dr. Renate Schumacher zusammen mit dem Deutschen Staubarchiv, einem Projekt des in Köln lebenden Künstlers Dr. Wolfgang Stöcker.
Staubproben aus berühmten Bauwerken,
von kulturell wichtigen Orten aus aller Welt, klassische „Wollmäuse" sowie
Partikel der Chinesischen Mauer finden sich in der Ausstellung. Die am
Steinmann-Institut durchgeführten röntgendiffraktometrischen Analysen der Proben
führten die Ausstellungsmacher zu den im Staub enthaltenen Mineralen.
Im Mittelpunkt steht der geologisch relevante Staub – von Asbest und „Lößkindln"
bis hin zum Wüstenstaub. Besonders stolz ist die Museumsleiterin auf ihre
kleinen, aber wissenschaftlich bedeutenden Leihgaben von Mondstaub: Gesammelt
wurden sie von den Apollo-11-Astronauten während der ersten bemannten
Mondlandung und von Robotern der russischen Luna-24-Mission. Weitere Themen sind
u. a. „Staub in der Kriminalistik" und die isländische Vulkanstaubwolke, die im
Jahr 2010 den europäischen Flugverkehr lahm legte.
Informationen im
Internet unter:
www.steinmann.uni-bonn.de/museen/mineralogisches-museum
Veranstaltungsort ist das Mineralogische Museum der Universität Bonn,
Poppelsdorfer Schloss, Meckenheimer Allee 169, Bonn, Tel. 0228/73-2761 und
-2764.
Öffnungszeiten sind Mi. und Fr. 15-17 Uhr sowie So. 10-17 Uhr (außer an Feiertagen), Führungen auf Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten. Der Eintritt beträgt € 2,50, ermäßigt € 1,50 (Kinder bis 6 Jahre frei).
Art
and Design for All: The Victoria and Albert Museum (18.11.11-15.4.12, Bonn,
Kunsthalle)
Das Victoria & Albert Museum in London ist das weltweit führende Museum für Kunst und Design. Die Ausstellung erzählt die Entstehungsgeschichte und illustriert den Einfluss dieses faszinierenden Museums, das seit seiner Gründung 1857 eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, Innovation und des Wissens darstellt.
Für diese in Deutschland einmalige Ausstellung, die die traditionsreiche Reihe der „Großen Sammlungen“ in der Bundeskunsthalle fortsetzt, leiht das Victoria and Albert Museum zum ersten Mal in seiner Geschichte über 400 spektakuläre Objekte aus:
Meisterwerke der schönen und angewandten Kunst – Möbel, Keramik, Porzellan, Textilien, Skulpturen und Schmuck – sowie Schätze aus Indien, China, Japan und dem Mittleren Osten. Sie werden durch weitere erlesene Leihgaben u.a. aus der Royal Collection, dem Berliner Kunstgewerbemuseum und dem Museum of Applied Arts in Budapest ergänzt.
„Rheinromantik.
Mythos und Marke“ (arp museum, Bahnhof Rolandseck, 4.9. – 4.3.2012)
Die Kulturlandschaft zwischen Drachenfels und Loreley ist romantischer Mythos und früher Tourismusmagnet zugleich. Erst zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert neu entdeckt, wurde der Rhein zu dem deutschen Strom und in der unmittelbaren Folge vom romantischen zum touristischen Sujet. Die Ausstellung im Bahnhof Rolandseck zeigt in verschiedenen Kunstgattungen, in Literatur, Liedgut und in der Souvenirproduktion die Vielzahl von Bildern sowie literarischen Motiven, die noch heute unsere Wahrnehmung des Rheintals prägen. In vier Kapiteln präsentiert sie diesen vielfältigen Bilder- und Motivschatz.
Im Mittelpunkt steht der Künstlerische Blick, denn beliebte Motive wie der Drachenfels sind in unterschiedlichen Medien – Malerei, Druckgrafik oder Fotografie – immer wieder aufs Neue dargestellt worden. Die hier zu beobachtende Idealisierung trieb der Sagenhafte Blick auf die Spitze. Volkstümliche Sagen und Bilder von »Idealburgen« beförderten den Mythos Rhein. Im Kontrast dazu erlauben inszenierte Ausblicke einen »realen« Blick auf den Rhein und das Siebengebirge.
Einem zunehmend Nationalen Blick war der Rhein nach dem Ende der Napoleonischen Zeit ausgesetzt. Mit dem Umbau der Ruine Stolzenfels oder der Errichtung von Nationaldenkmälern wie z. B. dem Deutschen Eck in Koblenz führte Preußen seine Macht und seine Interessen vor Augen.
Ganz entscheidend hat aber auch der Touristische Blick den Romantischen Rhein vereinnahmt. Davon zeugt frühe Reiseliteratur ebenso wie die ausufernde Souvenirproduktion. Der 1858 fertiggestellte Bahnhof Rolandseck ermöglichte den Reisenden die komfortable Erschließung der Landschaft. Hierzu sagt der Kultur-Staatssekretär Walter Schumacher: »Die Ausstellung mit ihrem Sujet der rheinromantischen Landschaft steht in einem einzigartigen und sich wechselseitig befruchtenden Kontext mit dem historischen Ausstellungsort – dem romantischen Bahnhof Rolandseck.«
Den Auftakt zur Ausstellung bildet eine spektakuläre Installation von etwa 100 Bowletöpfen mit rheinromantischen Motiven. Diese kollektiven Erinnerungsstücke führen eindrucksvoll die weite Verbreitung der romantischen Bildwelten vor Augen. Ein inszeniertes Souvenirfoto mit einem der Esel vom Drachenfels schafft eine bleibende Erinnerung an die Ausstellung.
(Bildinfo: Anton Ditzler, Rolandseck und Siebengebirge, 1831 Copyright Sammlung Rheinromantik, Bonn)
Bonner
Kleinod - das Frauenmuseum
Das Frauenmuseum wurde von Marianne Pitzen, der heutigen Direktorin, und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen 1981 gegründet. Damals war das Museum einzigartig in seiner Form und heute ist es eine international anerkannte Institution.
In den nun schon über 400 themengebundenen Ausstellungen und umfangreichen Begleitprogrammen arbeiten Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen zusammen, dabei entstehen sowohl Einzel- als auch Gruppenausstellungen.
Neben der bildenen Kunst wird mit weiblicher Kreativität und Vielfalt auch Tanz, Musik und Literatur gefördert.
Das Ägyptische Museum
Das Ägyptische Museum besteht seit März 2001. Der Grundstock geht in das 19. Jahrhundert zurück und gehörte damals noch zur Antikensammlung der Klassischen Archäologie. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Bestand durch zahlreiche Stücke aus verschiedenen Grabungen in Ägypten erweitert. Die rund 700 Objekte der Dauerausstellung, wie vergoldete Mumienmasken und Götterfi guren, vermitteln einen lebendigen Eindruck der Hochkultur und des Totenkults am Nil.
www.aegyptisches-museum.unibonn.de
Die zehn weltweit populärsten Kunstmuseen bei TripAdvisor: die Klassiker vorne - Deutschland nicht vertreten
München (ots) - In Deutschland lebende Kulturfreunde müssen sich wohl oder übel auf Reisen begeben, wenn sie eines der zehn weltweit populärsten Kunstmuseen besuchen möchten. Dies gilt zumindest, wenn man die aktuelle Rangliste von TripAdvisor, der weltweit größten Online-Reise-Community, zugrunde legt. Diese basiert auf der Anzahl der Mausklicks für die Museen auf den Webseiten von TripAdvisor. Hier liegen die Klassiker auf den vorderen Plätzen, während man ein deutsches Kunstmuseum in der Top-Ten-Liste vergeblich sucht. Die gute Nachricht ist, dass jede der Heimatstädte der populärsten Kunstmuseen auf jeden Fall eine Reise wert ist - ob mit oder ohne Museumsbesuch. mehr

Aus einem alten Renaissance-Garten hervorgegangen, nennt die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn einen der schönsten und traditionsreichsten Botanischen Gärten Deutschlands ihr eigen.
Rund 8000 Pflanzenarten, also das Vielfache der in der Bundesrepublik natürlich vorkommenden Arten, werden auf 6,5 Hektar kultiviert.
Man nimmt heute an, daß es weltweit etwa 30 Millionen verschiedene Pflanzen- und Tierarten gibt; davon sind knapp 1,4 Millionen Arten bekannt und mit einem wissenschaftlichen Namen belegt. Die restlichen 95 % werden wir nie mehr vollständig kennenlernen: Die Zerstörung der Habitate (insbesondere der Regenwälder) schreitet schneller voran als eine Bestandsaufnahme möglich ist.
Und gerade hier, in der dringend notwendigen Erforschung der Vielfalt und Ökologie sowie des Schutzes von
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weiter zur Kunst- und Ausstellungshalle
weiter zum Haus der Geschichte
weiter zum Deutschen Museum Bonn
weiter zum Museum Koenig
www.bonner-galerien.de
- Bonner Galerien stellen sich vor
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- Kunst- und
Kulturführer Köln/Bonn/Rhein-Sieg.
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