Paul McCartney - Flowers In The Dirt, Ray Davies - Americana, Procol Harum - Novum, Van Morrison - The Authorized Bang Collection, Sailing Conductors - Songs for Marianne, Tall Heights - Neptune, Hausboot - Fluss der Zeit

 

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Paul McCartney – „Flowers In The Dirt”

Die langersehnte zehnte Veröffentlichung aus der mit mehreren Grammy Awards ausgezeichneten Paul McCartney Archive Collection ist das ursprünglich 1989 veröffentlichte, internationale Nummer 1-Album „Flowers In The Dirt“, das für mehrere Grammies und BRIT Awards nominiert war. Ein Drittel des Albums schrieb McCartney zusammen mit Elvis Costello („My Brave Face”, „You Want Her Too”, „Don’t Be Careless Love“ und „That Day is Done”). In den Production Credits finden sich Namen wie Mitchell Froom, Trevor Horn, David Foster, Steve Lipson, Elvis Costello und Paul McCartney selbst. Der legendäre Pink Floyd-Gitarrist David Gilmour ist auf „We Got Married“ zu hören und dank George Martins Steicherarrangements ist „Put It There“ eines der vielen Highlights des Albums.

Die Aufnahmen zu „Flowers In The Dirt“ begannen 1987 und der Großteil des Albums entstand in Pauls Hog Hill Mill Studio in East Sussex, England. Costello überredete Paul, seinen legendären Höfner Bass zum ersten Mal seit Jahren aus dem Keller zu holen. Paul McCartney erinnert sich, diesen Wunsch als „ungewöhnlich“ empfunden zu haben, der er das Instrument „mehr oder weniger geparkt“ hatte. „Ich dachte, ich wäre aus ihm herausgewachsen. Aber dann nahm ich ihn wieder in die Hand und der Rest ist Geschichte. Ich bin froh, dass Elvis mich dazu überredet hat”. Paul bereitete sich gerade auf seine erste große Tour seit mehreren Jahren vor und suchte nach Songs, die er gut auf die Bühne bringen konnte. Für alle Formate dieser Veröffentlichung wurde das Originalalbum mit den 13 Tracks in den Abbey Road Studios neu gemastert.

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Ray Davies – „Americana“

Mit den 15 Titeln der aktuellen CD, dem ersten neuen Album seit über neun Jahren, beweist der Altmeister, der zu den renommiertesten Songwritern der Popmusik zählt, dass er nichts von seinen kompositorischen Fähigkeiten eingebüßt hat. „Americana“ bezieht sich auf Davies' gleichnamige, 2013 erschienene Biografie, die er für seine neue LP als Quellenmaterial und kreativen Katalysator benutzt hat. Aufgenommen wurde das Album, auf dem The Jayhawks als Begleitband fungieren, im Londoner Konk Studio, dem Studio, das die Kinks 1973 gründeten. „Americana“ wurde von Davies geschrieben, konzipiert und arrangiert. Das autobiografische Werk dokumentiert, welche wichtige Rolle die Vereinigten Staaten in der Karriere des Künstlers spielten. Alles begann in der Frühzeit der Kinks, als die Band auf US-Tournee ging, um anschließend von der amerikanischen Musikergewerkschaft auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. In den späten 70ern hatte sich das Blatt gewendet. Die Kinks spielten in ausverkauften Stadien und Davies ließ sich sogar für eine Zeit in New York und New Orleans nieder.

Die Songs auf „Americana“ verweben sich zu einem großen amerikanischen Porträt und der Hörer betrachtet das „Land of the free“ aus dem ganz eigenen Blickwinkel des Künstlers. Angefangen bei „The Great Highway“, Davies' Hommage an die Weite der Landschaft über ein zärtliches Duett mit Karen Grotberg von den Jayhawks, bis hin zu „Message From The Road“ oder „Poetry“ - diese Songs demonstrieren, dass der Sänger immer noch in der Lage ist, kleinste Details in eindringliche Wahrheiten zu verwandeln. Davies ist Mitglied in der Songwriter's Hall Of Fame und der Rock'n'Roll Hall Of Fame. In der Liste der „500 Greatest Albums of All Time“, die der Rolling Stone zusammengestellt hat, finden sich fünf Alben der Kinks.

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Procol Harum – „Novum“

Das fantastische Artwork von „Novum“ stammt von Julia Brown und erinnert an Elemente des Covers des 1967 erschienenen, selbstbetitelten Debütalbums. Mit diesem Album und dem großen Erfolg der Debütsingle „A Whiter Shade Of Pale“ hatten Procol Harum vor einem halben Jahrhundert einen riesigen Einfluss auf das damals neue Genre Progressive Rock, standen aber gleichzeitig ganz klar zu ihren Wurzeln, die in der Roots-Musik, Blues und Soul lagen. Seit ihrem ersten Auftritt 1967 konnten sich Procol Harum stetig weiterentwickeln. Kreativer Kopf der Band war Gründungsmitglied, Sänger, Pianist und Komponist Gary Brooker. Zur aktuellen Besetzung zählen neben Gary Brooker der Bassist Matt Pegg (Jethro Tull, Ian Brown), Drummer Geoff Dunn (Jimmy Page, Dave Stewart, Van Morrison), Gitarrist Geoff Whitehorn (Roger Chapman, Paul Rodgers, Roger Daltrey) und Hammondorgelspieler Josh Phillips (Pete Townsend, Midge Ure). Zur neuen Veröffentlichung erklärt Gary Brooker: „Unser letztes Studioalbum kam 2003 heraus und da 2017 das 50-jährige Bandjubiläum von Procol Harum bevorstand, wollten wir etwas Besonderes machen. Das Ergebnis ist ein neues Album mit neuen Songs, aufgenommen mit derselben Besetzung, wie sie schon seit zehn Jahren besteht.” „Novum“ bringt auch eine neue Entwicklung für Procol Harum: Am Songwriting war diesmal die ganze Band beteiligt. Die Texte stammen hauptsächlich von Pete Brown, der vor allem für seine Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Band Cream bekannt ist. Sein Einfluss gab den Songs eine neue Stimmung. Sie besitzen weiterhin die inhaltliche Tiefe, für die die Band bekannt ist, aber durchaus auch Humor.

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Van Morrison – „The Authorized Bang Collection”

Dieses drei CDs umfassende Deluxe-Set ist die erste offizielle Anthologie, die sich umfassend mit Van Morrisons Zeit bei Bang Records beschäftigt. Das Label war 1965 vom legendären US-Songwriter und Produzenten Bert Berns gegründet worden, einem Co-Autor von Welthits wie „Twist & Shout”, „Cry To Me“, „Piece Of My Heart” oder „Everybody Needs Somebody To Love”.

Berns hatte bereits für Morrisons Band Them „Here Comes The Night“ komponiert, einen Nummer-Zwei-Hit in Großbritannien im Jahr 1965. Alle Songs auf CD 1 (The Original Masters) und CD 2 (Bang Sessions & Rarities) des neuen Sets wurden von Bert Berns produziert. CD 3 bietet mit „Contractual Obligation Session“ eine der beeindruckendsten Studio-Performances in Van Morrisons Karriere.

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Sailing Conductors – „Songs for Marianne”

Über viereinhalb Jahre segeln Captain Ben und Smutje Hannes auf ihrer Neun-Meter-Nussschale „Marianne“ um die Welt, um Musik aufzunehmen. Ohne Bart und fast ohne jegliche Segelerfahrung - aber mit online Segelkurs! An Bord haben die frischgebackenen Toningenieure neben Wäschekörben voller Reis und Bohnen auch ein mobiles Studio untergebracht. Tagsüber fischen sie, nachts umgibt sie das schwarze Nichts – und manchmal müssen sie ihre mp3-Player voll aufdrehen, um die Gedanken an die haushohen Wellen und die hunderte Meilen entfernte Küste zu übertönen. Sie singen mit Aborigine-Kids im australischen Busch, lernen die indische Gemütlichkeit bei den Sufi-Musikern im Himalaya kennen und finden in der Karibik ein komplettes Steeldrum Orchester.

Sie nennen sich die Sailing Conductors – die segelnden Dirigenten. Wenn sie anlegen, sitzen sie gemeinsam mit lokalen Musikern in fremden Häfen und nehmen auf, wen sie vor das Mikro bekommen. In ihrem schwimmenden Studio „Marianne“ mischen sie dann die Aufnahmen von internationalen Musikern zusammen, die sich nie in ihrem Leben begegnet sind und kreiren so einzigartige Songs. Mit der Unterstützung von über 200 Künstlern aus 30 Ländern auf allen Kontinenten dieser Erde, verleihen die Sailing Conductors dem Genre Weltmusik eine neue Bedeutung. Am 12. Mai 2017 veröffentlichen sie nun ihr einmaliges Musikalbum „Songs for Marianne“, mit den 14 schönsten Liedern ihrer Segelreise.

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Tall Heights – „Neptune“

Beim ersten Album der Tall Heights für Masterworks verbindet das Progressive-Folk Duo aus Boston allerbeste Singer-/Songwriter Qualitäten mit fein gearbeiteten Harmonien und ungewöhnlichen Klangfarben. Denn die Stimmen von Paul Wright und Tim Harrington passen perfekt zur akustischen und gelegentlich elektrischen Gitarre, zum Cello und zu mal treibenden, mal schwebenden Schlagzeugklängen.

Das Ergebnis ist individuelle, zeitlose Musik aus Indie-Pop, Folk und Soul. Nach der 2015 hochgelobten EP „Holding On, Holding Out“ ist „Neptune“ jetzt ein wichtiger Schritt weiter. Nicht nur, dass beispielsweise bei „Iron in the Fire“ eine elektrische Gitarre und eine Basslinie oder bei „Spirit Cold“ ätherische Synthesizerklänge dazukommen oder auch Handytöne wie in „Cross My Mind“.

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Hausboot – „Fluss der Zeit“ (Deluxe Edition Digipak)

Auf diesem Hausboot möchte man sich treiben lassen und vielleicht selber zur Gitarre greifen. Mit anderen reden, lachen oder einfach nur aufs Wasser gucken. Schweigen, nachdenken, sich bei der Hand nehmen. Und eben Hausboot hören. Tino Eisbrenner und Heiner Lürig finden den richtigen Ton. Mal poetisch und leicht, mal kämpferisch und trotzig, dann wieder nachdenklich, augenzwinkernd und ein wenig altersweise. Immer neugierig aufs Leben und nie ohne die Vision, dass doch noch etwas möglich ist im Fluss der Zeit. Persönlich und politisch verschwimmen die gewohnten Grenzen.

Hier ist nichts fertig, das ist nicht bloß ein Soundtrack, hier hört man plötzlich hin. Eine beschwingte Folk-Pop-Nummer mit feinen akustischen Gitarren, gibt eine erste Richtung vor. Mal ein Banjo, mal eine Slide-Guitar, mal eine Mundharmonika: Viel gute Laune machen all die Songs, die mit deutlichem Country-Einschlag daherkommen. Beim Lied vom Frieden steigert sich das in eine grandiose Hymne zum Mitsingen, bei Sgt. Pepper möchte man anstoßen und tanzen und verhakt sich doch beim Songtext: ein fröhliches, hintersinniges Plädoyer gegen jedes anzug- und panzergrau und für eine bunte, friedliche Gesellschaft. Hausboot kann auch die atmosphärisch dichte Midtempo-Rocknummer mit wimmernder Hammondorgel („Ein solcher Augenblick“) und natürlich die große Ballade wie beim Titelsong „Fluss der Zeit“ - ein persönlicher Blick auf Lebensträume, die gelebten und die nicht gelebten.

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