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"Spring Break 2010" ist die offizielle Compilation zur bundesweiten Spring Break - Discotheken Tour. Über 100 Events bringen den wildesten USA-Partykult nach Deutschland. Vorbild für diesen feucht-fröhlichen Partymarathon ist das alljährliche Massen-Cometogether amerikanischer Studenten, die es in ihren Semesterferien in den sonnigen Hotspots Miami Beach, Acapulco und Cancun so richtig krachen lassen. Das sonst so prüde Amerika feiert hier ungeniert und ausgelassen bei Wet-T-Shirt Contests, heißen Beatz und massig Promille. Also: Partyaction pur. Den passenden Soundtrack für die Partysanen hierzulande liefert die Dancecompilation "Spring Break 2010". Neben den aktuellen Dance-Hits von Rockstroh, Finger & Kadel, Michael Mind, Mousse T und Jan Wayne, dürfen auch die absoluten Dance-Classier von Kid Cudi vs. Crookers, Lexy & K-Paul, Guru Josh Project, Ida Corr vs. Feede le Grand und Blank & Jones nicht fehlen um den Spring Break Fans so richtig einzuheizen. Spring Break 2010 - Manche mögen's heiß!
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Corinne Bailey Rae: „The Sea“
Corinne Bailey Rae eroberte vor vier Jahren die Musikwelt mit Songs, die zwischen Pop und Soul changierten, wobei die gesanglichen Fähigkeiten der mittlerweile 30-jährigen Künstlerin mit jeder Jazzcroonerin mithalten konnten. Ihr Debütalbum, in Europa und den USA gleichermaßen erfolgreich, zog den Q-Award und den MOBO-Award als „Best New Artist“ nach sich sowie Nominierungen bei den Grammys und Brit-Awards.
Wenn man weiß, dass die Künstlerin im Jahr 2008 den tragischen Tod ihres Ehemanns verkraften musste, versteht man auch gut, warum auf „The Sea“ Themen wie Verlust, Trauer und Hoffnung dominieren. „I'd Do It All Again“ ist eine der schönsten posthumen musikalischen Liebeserklärungen unserer Tage. Die Intensität und Beseeltheit, die dieser wunderbar arrangierte Pop mit den nahtlos verflochtenen Anleihen beim Soul, R&B und Jazz auszeichnet, gründet wahrlich so tief wie das Meer. Schonungslos ehrlich, schonungslos gut.
Sade – „Soldier Of Love“
Mit den neuen Songs entfernt sich Sade merklich vom Downtempo-Soul-Flair des Vorgänger-Albums und präsentiert sich wesentlich vielseitiger. So klingt die Band bei einigen Songs etwa wie zu ihren Anfangszeiten, z.B. wenn Matthewman bei „In Another Time“ das ganz softe Saxophon auspackt oder aber beim hymnischen „Long Hard Road“.
Mit dem ebenso überschwänglichen wie eigenwilligen Reggae-Track „Babyfather“ und dem hochdramatischen Albumopener „The Moon And The Sky“ betreten Sade hingegen neues musikalisches Territorium. Am 4. März wird die Band zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder im deutschen Fernsehen zu sehen sein: Im Rahmen der "Echo"-Verleihung in Berlin werden Sade die Single "Soldier Of Love" präsentieren.
Toni Mahoni - „irgendwat is immer!"
Toni Mahoni weiß es genau: Irgendwat is immer! Muss ja nicht immer was Schlimmes sein. Ganz im Gegenteil: Obwohl das Leben eine einzige Aneinanderreihung von Fehlern ist, kommt am Ende meistens ne gute Sache dabei heraus. Siehe Mahoni. Der Berliner Sänger und Geschichtenerzähler mit der rauchigen Stimme zelebriert mit seinem neuen Programm die Freude an Genusssucht, einfachen Lösungen und dem Drehen von dicken Dingern.
Da werden unangenehme Tatsachen entdeckt, die man so noch nicht kannte, Bilder entstehen im Saal, die kein Mensch je so hatte sehen wollen. Und doch: die ganze Sache geschieht mit viel Witz im Detail und begleitet von drei außerordentlich kuriosen Musikern. Die friedlichen Knastbrüder an den uralten Instrumenten begleiten Mahoni virtuos durch seine autistische Welt..
Dominic Miller – „November"
Da werden die Fans der ersten Stunde aber nicht schlecht staunen! Wurde Dominic Miller bis dato vor allem wegen exquisiter Akustikklänge an der Nylongitarre bewundert und gefeiert, so überrascht er Publikum wie Fachleute nun mit dem ersten elektrifizierten Album seiner Sololaufbahn. Auf der jüngsten Veröffentlichung „November" nimmt die E-Gitarre breiten Raum ein, Miller zeigt sich in einigen Stücken von seiner rockigen Seite und verblüfft mitunter mit einem ziemlich druckvollen Sound. Man höre sich etwa den wuchtigen Slammer "Ripped Nylon" - nomen est omen - oder das Fuzz-gesättigte „W3" an!
Der Sinneswandel kommt nicht von ungefähr. Im Herbst 2008 hatte der Wahllondoner in einer ruhigen Stunde die bisherigen CD-Einspielungen unter seinem Namen gesichtet und war zu dem Schluss gekommen, dass das meiste davon mehr Wert auf einen verdichteten Sound als auf verdichtete Kompositionen legt. Lediglich bei einem seiner Solowerke war das anders: beim Debüt „First Touch". „Dieses Album repräsentierte all die Einflüsse, die ich bis 1995 absorbiert hatte", erinnert sich Miller, "damals war ich 35 Jahre alt. An dem Album hatte ich gearbeitet, nachdem ich von der 'Ten Summoner's Tale'-Tour mit Sting zurückgekehrt war. Es war eine Art musikalische Autobiographie. Jetzt wollte ich den Zustand wieder erschaffen, in dem ich mich glücklicherweise bei der Produktion von 'First Touch' befunden hatte. Am stärksten erinnere ich mich an das Gefühl des Freiseins. Es fühlte sich an, als würde sich das Album von selbst komponieren, als würde es mir diktiert werden. In anderen Worten, ich ließ mich einfach mit dem Strom treiben. Ich möchte nicht so weit gehen, es ein 'Geschenk Gottes' zu nennen, aber genauso empfand ich es zum damaligen Zeitpunkt."
„November" nun betrachtet Dominic Miller als eine „überarbeitete Autobiographie, die weit über 'First Touch' hinausgeht". Für diese „vertonten Memoiren" hat er noch mal ganz neu angefangen, als hätte er nie zuvor im Studio gestanden: „Ich hab klar Schiff gemacht, bin zum Punkt Null zurückgegangen und habe die bisherigen Soloalben hinter mir gelassen." Im Vorfeld der Produktion nahm sich der Saitenspezialist ausreichend Zeit, seine musikalische Richtung zu hinterfragen, alles kam auf den Prüfstand und am Ende stand fest: Die Zeit war reif für eine Kurskorrektur. Die vollzog Miller schließlich mit einer Bandbesetzung ohne Sänger. Das Instrumentalformat barg freilich die Gefahr, „wie eine zweitklassige Fusionoder Jazzrock-Band zu klingen. Gott behüte! Ich will keine Namen nennen, aber ich kriege regelmäßig solche CDs von ziemlich bekannten Instrumentalisten. Nach einmal hören benutze ich die nur noch, um in den Wintermonaten das Eis von der Windschutzscheibe meines Peugeot 206 zu kratzen. Bei den meisten dieser CDs geht es nur um 's Spielen, nicht um die Kompositionen. Die Musiker darauf sind wie großartige Schauspieler, denen leider nur ein mittelmäßiges Drehbuch zur Verfügung steht. Ich hingegen habe beschlossen, dass bei mir die Kompositionen den Vorrang haben sollen."
Um dieses Ziel zu erreichen, instruierte Miller alle mitwirkenden Kollegen: „Bringt nichts von eurer Persönlichkeit ein, lasst die Kompositionen für sich selbst sprechen!" Es war nicht leicht Musiker zu finden, die genau das leisten konnten und wollten. In Drummer lan Thomas (Eric Clapton, Seal, Paul McCartney, Tom Jones), Bassmann Mark King (Level 42; amtierender Meister des daumenschnalzenden Slapbass ...) und Keyboarder Mike Lindup (ebenfalls bekannt von Level 42) fanden sich schließlich Sessionpartner, die bereit waren, ihr Ego hinten anzustellen. Zu diesem Stamm gesellten sich mit dem in Frankreich lebenden Israeli Yaron Herman am Klavier, Keyboarder Jason Rebello (Sting), Flötist Dave Heath.
Ringo Starr - „Y Not"
Auf seinem bisher persönlichsten Album produziert Ringo Starr erstmals selbst. Auf Y Not trifft Ringo auf alte und neue Freunde, wie z. B. Paul McCartney, mit dem Ringo auf der fantastischen ersten Singleauskopplung „Walk With Yoit" singt - einem bewegenden Song über die Kraft der Freundschaft. Ringos neuestes Solowerk erscheint im Februar.
Solange wir denken können, stellen große Künstler auf der ganzen Welt immer wieder die Frage „Warum?". Nun gibt ein mutiger Mann namens Ringo die ultimative Antwort – „Y Not“.
Ringo Starrs Karriere ist eine der langanhaltendsten und schillerndsten der Popmusikgeschichte und zum ersten Mal nimmt er jetzt das Ruder selbst in die Hand und tritt auch als Produzent auf. Das Ergebnis ist das vielleicht persönlichste und beeindruckendste Album in der gesamten Solokarriere dieser Rocklegende. Aber wie fand Starr endlich den perfekten Produzenten für seine Arbeit? „Nun, ich sah in den Spiegel", sagt Ringo mit einem Lächeln. „Und an dem Tag sah ich besonders groovy aus."
Starrs Entscheidung bei den Aufnahmen zu seinem neuesten und besten Soloattram eine größere Rolle zu spielen, war absolut wichtig und kam eher zufällig. „Zuerst habe ich das nicht gemacht", erzählt Ringo. „Was die Produktion der Beatles Alben angeht, war ich am wenigsten involviert. Und bei meinen Soloplatten arbeitete ich mit anderen großartigen Produzenten wie Richard Perry, Arif Mardin und Don Was. Das schien damals so normal zu sein. Aber irgendwann findet man sich an einem anderen Punkt wieder und sagt sich: 'Ich mache das jetzt.' Ab nun produziere ich also alles, was ich mache. Das sind gute Nachrichten! Es hat vermutlich etwas mit Selbstbewusstsein zu tun. Und mit Y Not sage ich einfach nur 'Yes, I can.'"
„Y Not“ ist das erfreuliche Ergebnis von Ringo Starrs Blick in den Spiegel - eine Reihe von Songs voll ehrlicher Gefühle und viel Groove. mit Ringo Starr als Kopf einer kleinen Gruppe ausgewählter alter und neuer Freunde, wie z. B. seinem alten Kumpel und neuen Schwager Joe Walsh, Dave Stewart und dem langjährigen Roundheads-Mitglied Steve Dudas an der Gitarre, Benmont Tench von Tom Petty and the Heartbreakers am Keyboard, Don Was und Mike Bradford am Bass. Außerdem Starrs Engineer und Co-Produzent Bruce Sugar am Keyboard und einige besondere Gastsänger wie Joss Stone, Ben Harper und Richard Marx, sowie Ann Marie Calhoun an der Violine. Tina Sugandh - auch bekannt als Tina TheTabla Girl - sang eir»ge Chants ein und spielte ihre Tablas. Unter Starrs Songwritingpartnem auf YNot finden sich vertraute und neue Namen wie Joe Walsh, Dave Stewart, Joss Stone, Glen Ballard, Richard Marx, Van Dyke Parks. Gary Nicholson und Gary Wright, sowie sein früherer Bandkollege von den Roundheads, Gary Blut.
Dennoch wird keiner dieser Namen soviel Aufmerksamkeit bekommen wie Starrs früherer Bandkollege und langjähriger Freund Paul McCartney. Er spielt Bass auf „Peace Dream" - Starrs neuestem, bewegenden Appell an die Welt für Frieden und Liebe - und klingt wie immer großartig. Noch bemerkenswerter ist McCartneys Beitrag zu „Walk With You". einer wundervollen neuen Komposition von Starr und Van Dyke Parks, das er mit seinem unverkennbaren fantastischen Gesans bereichert.
Vonda Shepard - „The Best Of Ally McBeal“
Ein wichtiger Bestandteil der US-TV-Serie „Ally McBeal" war auch die Musik von Vonda Shepard. Die amerikanische Singer/Songwriterin agierte dabei regelmäßig als Club Sängerin in der Bar der Anwaltskanzlei. Dort präsentierte sie ihre eigene Songs wie den Titeltrack „Searchin' My Soul" sowie zahllreiche R&B- und Pop- Standards wie „Hooked On A Feeling", „I Only Want To Be With You" oder „It's In His Kiss".
Rechtzeitig zur großen Europa-Tournee von Vonda Shepard Anfang 2010 (Tourdaten siehe Anlage) veröffentlicht Sony Music die populärsten Titel aus der TV-Serie „Ally McBeal“. Die 14 Songs der neuen CD „The Best Of Ally McBeal" wurden von der Sängerin persönlich zusammengestellt. Das Album enthält einen bisher unveröffentlichten Song „Something About You" aus der Serie und einen brandneuen Titel „I Know Better", der extra für dieses „Best Of“-Album aufgenommen wurde. Daneben enthält die CD auch das grandiose Duett „Chances Are" mit Robert Downey Junior.
„Elvis 75"
Am 8. Januar wäre Elvis Presley, der „King of Rock'n'Roll“, 75 Jahre alt geworden. Sony Music veröffentlicht aus diesem Anlass am gleichen Tag auf dem Original-Label RCA Records die programmatische Hit-Kollektion „Elvis 75". Das neue 3CD-Set präsentiert Elvis mit seinen 75 größten Erfolgen. Für das Album wurden alle Songs neu remastered. Musikalisch startet das Set im Jahr 1954 und vereint die Klassiker bis 1977, darunter auch seinen posthumen Nummer 1 Hit „A Little Less Conversation (JXL Radio Remix Edit)".
Die 75 Titel präsentieren alle Facetten des Künstlers: der elektrisierende, weltbewegende Ur-Rock & Roll des jungen Elvis, die swingende gute Laune der Filmhits, die Demut seiner Gospelsongs, die Intimität der Balladen und den Power-Pop und die Magie seiner „Las Vegas"- Jahre. Zusammenfassend ist das 3-CD-Set „75" ein Dokument der internationalen Nummer 1- bzw. Top 10-Hits des „King Of Rock’n’Roll".
Zudem erscheint am gleichen Tag auch eine 4-CD „Longform"-Box „Elvis 75 - Good Rockin' Tonight". Dieses limitierte Box-Set beinhaltet 100 Songs und ein 80-seitiges Booklet. Neben allen 30 Nummer 1-Hits, Album-Tracks, raren Titeln und Live-Songs bietet die Box auch seine erste Aufnahme „My Happiness" – die er ein Jahr vor seinem erstem Vertrag für 4 $ als Geschenk für seine Mutter aufnahm.
Salif Keita - „La Difference"
Seit über vierzig Jahren ist Salif KeTta nun schon der Goldschmied der modernen malischen Musik. In diesen vier Jahrzehnten wurde er nicht müde, immer neue musikalische Wege zu beschreiten und die traditionelle malische Musik behutsam mit Elementen westlicher Popmusik zu vermählen. Diesen Weg hat er nun auch auf seinem neuen Album „La Difference" fortgesetzt.
Mit „La Difference" ist Salif KeTta ein ungemein vielfältiges, aber absolut homogen klingendes Album gelungen. Die malische Musik, die gerade in den letzten paar Jahren von vielen westlichen Musikern wie Ry Cooder, Taj Mahal, Bonnie Raitt, Bruce Cockburn, Corey Harris, Markus James, Dämon Albarn (Blur & Gorillaz) und Dee Dee Bridgewater entdeckt wurde, besitzt in Sailf KeTta nach wie vor eine ihre eindrucksvollsten Stimmen.
Putomayo – „Espana“
Die Mischung aus Flamenco, Rumba Catalana und modernen Pop-Klängen, die Putumayo World Music auf der neusten Kompilation auftischt, präsentiert 11 Tracks von Spanischen Musikern, die in ihrer Iberischen Heimat bereits einen Namen haben, außerhalb Spaniens jedoch bisher selten zu hören waren.
Wer mit spanischer Musik nur Flamenco oder Gypsy King Klänge assoziiert, hat noch einiges zu entdecken. Den Mestizo-Sound zum Beispiel, ein Fusion-Genre ursprünglich aus Barcelona, der Pop, Jazz, Reggae, Rumba und Flamenco mischt, wobei Zusätze wie Afro-, Indo-, oder Balkan- ebenfalls vorkommen können.
Zu den Künstlern, die es auf dem Album zu entdecken gibt, gehört Peret, der in seiner Heimat auch als Elvis des Rumba Catalana bekannt ist. Der Altmeister war einer der ersten, der Flamenco mit kubanischen Rhythmen und einer Rock-and-Roll Attitüde verschmolz, um die Musikrichtung zu kreieren, die heute als Rumba Catalana oder Rumba Flamenco bekannt ist.
Aus dem Westen Spaniens, aus Badajoz nahe der Portugiesischen Grenze stammt Gecko Turner, der sich in der jungen Musikszene Spaniens bereits einen Namen gemacht hat. In seinen Songs, die er auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch singt, sind Einflüsse seiner Vorbilder Bob Dylan, die Stones und die Beatles hörbar.
Putomayo – „Rhythm & Blues“
„Rhythm & Blues“ nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Zeitreise zurück zum legendären schwarzen Sound der 60er und 70er Jahre. In eine Era, wo Bands wie The Four Tops, The Supremes oder The Drifters, und unvergessliche Soul-Größen wie Otis Redding, Percy Sledge oder Sam & Dave mit ihrer Musik die Welt begeisterten.
Das Album präsentiert einen Mix aus Soul-Legenden der ersten Generation und zeitgenössischer Musiker der aktuellen R&B Retro –Szene. Zu den alten Hasen gehört die Soul-Sängerin Irma Thomas, die im August 2009 ihr 50jähriges Bühnenjubiläum feierte.
Die weibliche Gesangsformation The Emotions blickt ebenfalls auf eine lange R&B Karriere zurück. Ihre ersten Hits landeten die Mädels in den frühen 60er Jahren. Wer mit Soulmusic aufgewachsen ist, weiß, dass es in dieser Zeit keine Party gab, ohne ihren Hit „Best Of My Love“.
Auch Sam Moore prägte mit Dave Prater den Soul jener Jahre. Als Sam & Dave waren sie eines der erfolgreichsten Soul Duos. Ende der 70er Jahre wurde ihre Musik durch den legendären Film „Blues Brothers“ wieder populär. Neben weiteren Legenden wie Snooks Eaglin und Lavelle White ist auch eine neue Generation R&B Interpreten auf der Scheibe zu hören.
James Hunter etwa, ein Soul-Sänger aus Essex, dessen Album „People Gonna Talk“ 2006 zum besten Blues Album des Jahres deklariert wurde. jameshuntermusic.com/ Oder Sharon Jones, der erst in späten Jahren der Durchbruch gelang, und die als Anführerin des R&B Revivals gilt. Den alten Sound neu geprägt hat auch The Quantic Soul Orchestra, eine wechselnde Formation um Gitarrist und Bassist Will Holland. Sie alle sorgen dafür, dass der klassische R&B niemals aus der Mode kommt.
Kailash Kher – „Nomadic Souls“
Der Bollywood-Hype der letzten Jahre ist spürbar abgeebbt. Und genau in dieses Vakuum hinein explodiert die charismatische Stimme eines Künstlers, der uns schlagartig vor Ohren führt, um wie vieles abwechslungsreicher die Klänge Indiens sind als der Sound aus den Filmstudios. Kailash Kher heißt der Mann, der in Indien zu den absoluten Topstars der dortigen Musikszene zählt und häufig mit dem großen Nusrat Fateh Ali Khan verglichen wird.
„Nomadic Souls“ ist das erste internationale Album Khers, auf dem er östlichen Gesang und Instrumente mit einem westlichen Klangteppich verknüpft. Auf den 14 Tracks sind über 600 Jahre alte Sufi-Chants zu hören, gemischt mit modernem Pop Beats. Zigeuner-Rhythmen aus Rajasthan erinnern an die frühen Gypsy Kings, und die unverwechselbaren Klänge des Punjabs verbinden sich mit tanzbaren westlichen Sounds. So wie wahre Kostbarkeiten manchmal erst beim zweiten Blick erkennbar sind, so offenbart sich die faszinierende Welt dieser Musik erst recht beim zweiten Hinhören. „Nomadic Souls“ ist ein Album, das wiederholtes Auflegen verlangt, denn die Musik wird von Mal zu Mal interessanter. Wer für neue musikalische Entdeckungen offen ist, findet hier eine gelungene Fusion von pulsierendem Dancehall und traditioneller Punjab-Volksmusik.
Max Raabe – „Übers Meer“
„Übers Meer“ ist das erste Solo-Studioalbum von Max Raabe. In 15 Liedern begleitet von seinem langjährigen Pianisten Christoph Israel, singt Max Raabe über die Liebe und Sehnsucht, vom Weggehen und Ankommen. Das Meer ist eine romantische Metapher - Sinnbild für Sehnsucht und Aufbruch, für Abschied und Heimweh. Mit kammermusikalischer Intensität entwirft Max Raabe ein akustisches Panorama dieser schillernden Gefühlswelt. In überwiegend leisen Tönen erzählt das neue Solo-Konzertprogramm "Übers Meer" von Liebe und Sehnsucht, von Weggehen und Ankommen.
Konzentriert und variantenreich spannt die ebenso voluminöse wie präzise Baritonstimme den großen, melodramatischen Bogen - heiter, elegisch und ... melancholisch. Die Stücke entstanden zum größten Teil gegen Ende der Weimarer Republik, dieser experimentierfreudigen und widersprüchlichen, herrlich verrückten und doch gar nicht „goldenen" Zeit.
Einem Liederzyklus gleich fasst Max Raabe die Lieder, Schlager und Couplets atmosphärisch zusammen. Klassiker wie „Ninon", „Irgendwo auf der Welt" oder „Ein Lied geht um die Welt" interpretiert Raabe mit einem zerbrechlichen Glanz fernab jeder falschen Süßlichkeit. Dem still sehnenden „Wenn der Wind weht über das Meer" - im Original von den Comedian Harmonists gesungen - ist schließlich jene Zeile entnommen, die den Namen des Konzertprogramms trägt. „Ganz dahinten, wo der Leuchtturm steht, wo das weite Meer zu Ende geht, dort blieb ein Stück von meinem Glück zurück“, sang einst Hans Albers. Mit Max Raabe und Christoph Israel aber kehrt ein Stück von diesem Glück tatsächlich wieder zurück.
Whitney Houston – „The Deluxe Anniversary Edition“
Seit dem Erscheinen ihres Debut-Albums avancierte Whitney Houston zum ultimativen Superstar. Für ihre künstlerische Arbeit im Musik- und Filmgeschäft erhielt sie 411 Auszeichnungen, darunter sechs Grammys, den „BET Lifetime Achievement Award“ (2001) für ihr Lebenswerk sowie im Jahr 2004 den „Women's World Award“. In den Medien wurde sie dank ihrer herausragenden Stimme jahrelang „The Voice“ genannt. Nachfolgende Sängerinnen wie zum Beispiel Mary J. Blige bezeichneten Whitney Houston als einen prägenden Einfluss für ihre Karriere. Bis heute verkaufte die 46-jährige Rhythm & Blues, Soul- und Pop-Sängerin mehr als 140 Millionen Alben. Damit zählt Whitney Houston zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten.
Zum 25-jährigen Jubiläum der Veröffentlichung ihres nach dem Namen betitelten Debut-Albums erscheint eine Neuedition als CD/DVD-Set. Die CD enthält neben dem Originaltonträger auch noch fünf Bonustitel. Die DVD präsentiert die vier offiziellen Videos, dazu Whitney Houstons TV-Debut und ein neues Interview mit der Künstlerin, das von Clive Davis geführt wurde. Clive Davis war Gründer von Arista Records und Entdecker von Whitney Houston. Mit 13 Millionen verkauften Alben allein in den USA war „Whitney Houston“ lange Zeit das erfolgreichste Debut-Album einer Künstlerin. Drei Singles der CD erreichten Platz 1 der US-Charts. Und auch in Deutschland wurde Whitney Houstons Debut mit Platin ausgezeichnet.
Emilie Autumn - "Orpheliac"
Courtney Loves "Anarchy Violinist" kehrt zurück auf die Bühne und beansprucht diese ganz für sich. Sie war zu Gast bei den amerikanischen Talkshow-Gurus Leno und Letterman, zierte die Titel von Hochglanzmagazinen und wurde von Künstlern wie Love, Otep, oder Billy Corgan gebeten, auf ihren Alben mitzuspielen.
Unter ihren Korsettbögen erfindet Emilie Autumn mit ihren teuflisch dunklen Lyriks, Metall-zerfetzenden Violinensolos und ihrer markanten Stimme "Gothic" für die Massen, und Gothicanhänger hatten noch nie so viel Spaß.
David Bowie - „A Reality Tour“
In seiner langen Karriere war der englische Musiker David Bowie oftmals eine Art Seismograf für neue musikalische Trends. Insbesondere in den 1970er und frühen 1980er Jahren erkannte er frühzeitig neue Strömungen und Entwicklungen, die er in seinen kompositorischen Metamorphosen umsetzte: vom Singer/Songwriter-Folk-Pop zum Glamrock, von White-Soul/Rhythm & Blues zu Ambient-/Elektroniksounds und später zum Dance-Rock-Pop.
Im Oktober 2004 veröffentlichte David Bowie die Live-DVD „A Reality Tour“, die seine Welttournee 2003/2004 dokumentierte. Die Tournee avancierte zur umsatzstärksten Konzertreihe des Jahres 2004 und erhielt erstklassige Kritiken. Am 22.01. erscheint „A Reality Tour“ erstmals auch auf einer Doppel-CD mit insgesamt 33 Titeln, davon drei unveröffentlichte Live-Songs: „China Girl“, „Breaking Glass“ und „Dog Bombs The Moon“. Die produktiven 1970er Jahre sind mit zwölf Songs ein Schwerpunkt des neuen Doppelalbums, darunter Klassiker wie „The Man Who Sold The World“ (1971), „Changes "(1972), „Ziggy Stardust "(1972), „All the Young Dudes“ (1972 ), „Five Years“ (1972), „Rebel Rebel" (1974), „Fame" (1975), „Heroes" (1977) oder zum Beispiel „Fantastic Voyage“ (1979). Weiterhin gibt es auch eine selten gespielte Live-Version von „Sister Midnight", das Bowie als Co-Autor gemeinsam mit Iggy Pop für dessen erste Solo-LP (1977) schrieb. Aus den 1980er Jahren wählte Bowie „Ashes To Ashes“, „Under Pressure“, „China Girl“ oder zum Beispiel „Loving The Alien“ aus. Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Doppel-CD sind insgesamt zehn Songs der beiden Alben „Heathen“ (2002) und „Reality“ (2003).
Die in Dublin aufgenommenen 33 Titel von „A Reality Tour“ sind ein interessantes Live-Dokument und gleichzeitig auch ein Querschnitt durch die Karriere dieses innovativen Künstlers.
Chopin – 200th Anniversary Edition - The Complete Works
Der Klaviergott feiert Geburtstag:Die vollständige Chopin-Box zum 200. Seine Musik steht für die lyrische, empfindsame und gefühlsbetonte Spielart der Klassischen Musik. Er selbst ist zum Prototyp des romantischen einsamen Künstlers geworden. Die Rede ist von Frédéric Chopin (1.3.1810-17.10.1848), einem der wenigen Komponisten, die fast ihr ganzes OEuvre einzig und allein dem Klavier anvertraut haben. 2010 feiert die Musikwelt Chopins 200. Geburtstag. EMI Classics feiert mit und bringt eine bisher nie dagewesene Box mit sämtlichen Chopinwerken heraus.
Die 16 CDs bilden eine wahre Schatztruhe der Klaviermusik, gehören doch Chopins nach wie vor höchst populäre Préludes, Mazurken, Balladen, Walzer und Polonaisen, seine Nocturnes und Konzerte zum ewigen Bestand der Klassik. Viele Kinofilme entlehnten ihren Soundtrack aus Chopins Werk; einige ranken sich sogar um seine Musik (etwa Polanskis Der Pianist). Doch darüber hinaus lädt die 16 CDs umfassende Box auch dazu ein, den weniger bekannten Chopin zu entdecken, den man angesichts seines tragischen Lebens auch den „melancholischen Salonlöwen“ nannte. Berühmt ist seine Liebesgeschichte mit der französischen Schriftstellerin George Sand. Wie andere tragische Künstler - Mozart oder Schubert - starb Chopin, der lange an Tuberkulose litt, früh. Viele seiner Werke wurden erst nach seinem Tod veröffentlicht. Sie bilden in der „Complete Edition“ einen besonderen Schatz – wie auch die selten gespielten Kammermusikwerke und Lieder des Komponisten.