Ein
schöner Tag kompakt: WanderTouren Rheinsteig
Die 20 schönsten Tagesetappen zwischen Bonn und Wiesbaden
Traumhafte Ausblicke. Lauschige Täler. Wilde Schluchten. Schroffe Felsen. Schmale Pfade. Mystische Burgen. Der Rheinsteig hat alles, was das Herz der Wanderer höher schlagen lässt. 320 Kilometer windet sich Europas neuer Top-Wanderweg von Bonn bis Wiesbaden.
3000 blau-weiße Schildchen, Aufkleber und auf Rinden gespritzte Rechtecke mit dem geschwungenen R weisen den Weg, 270 Kilometer Zuwege von großen Städten und kleinen Dörfern wurden zusätzlich markiert. Denn der Rheinsteig ist kein normaler Wanderweg, er folgt den Tiefen und Höhen der Seitenflüsse von Deutschlands bekanntestem Strom. Rheinsteiger bewegen sich rechts der Flusses häufig abseits der bekannten Spazierwege, schlängeln sich über Trampelpfade zu stets neuen Höhenpunkten und bewegen sich über sonnige Weinbergspfade, schmale Felsenwege und selbst an Seilen zu unbekannten Aussichten. „Der Rheinsteig ist auch ein kleines Stückchen Abenteuer“ beschreibt Achim Schloemer von der federführenden Rheinland-Pfalz-Touristik die Entwicklung des Weges, für die man den Deutschen „Wanderpapst“ Rainer Brämer zu Rate zog.
Drei
Jahre wurde geprüft, gewandert und markiert, durch drei Bundesländer führt die
Strecke. Sie beginnt ganz sachte mitten in Bonn am alten Rathaus und endet
völlig romantisch vor dem Wiesbadener Schloss. Dazwischen liegen unzählige Höhen
und Tiefen, Schleifen und Schluchten. „Traumhafte Ausblicke entschädigen für
jeden Schweißtropfen“, beschreibt Olaf Goebel, Autor des ersten
Rheinsteig-Erlebniswanderführers „Ein schöner Tag: Rheinsteig“ (ideemedia-Verlag,
12,95 €) die Strecke. Er empfiehlt eine Aufteilung in 20 Tagesetappen zwischen
10 und 21 Kilometer Länge – je nach Steigung und Schwierigkeitsgrad. Denn
teilweise hat der Rheinsteig alpinen Charakter, werden innerhalb von 15
Kilometern mehr als 1000 Höhenmeter bezwungen. Beispielsweise auf der Strecke
durch das „sagenhafte“ Siebengebirge . Auf den Spuren Siegfrieds geht es zum
legendären Drachenfels und über die sieben Berge mit himmlischen Aussichten bis
weit in die Eifel. 100 000 Wanderer erwartet Karin Hühnerfauth-Brixius vom
Projektbüro jährlich auf den neuen Rheinwegen, die Hotellerie verspricht sich
eine Renaissance des Rheintourismus. Nahezu alle Ausgangs- und Endpunkte der
Tagesetappen sind durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbar. „Die beste
Wanderrichtung“, betont Rheinsteig-Autor und Vor-Läufer Goebel, „führt gegen den
Strom von Nord nach Süd.“
Mythen und Sagen begleiten die Wanderer überall auf ihren Wegen zwischen Wiesen, Wäldern und Weinbergen, mehr als 40 Burgen säumen den Pfad und urige Schänken und Hütten verleiten zu Abstechern – wie beispielsweise ins Weindorf Leutesdorf. Wie ein Adlerhorst thront die Edmundshütte über dem Tal, die Rucksack-Verpflegung wird zum Romantik-Picknick über den Reben. Hoch über der Deichstadt Neuwied begegnen Rheinsteiger im Museum Monrepos dem Homo Sapiens, die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz lockt mit einem Bummel durch die tiefen Kemenaten. Bei Kestert offenbart sich ein ganz neuer Blick auf die größte Rheinschleife, wo der Fluss fast um 300 Grad die Kurve dreht.
Mittendrin
im Mittelalter fühlen sich Wanderer auf der Etappe zwischen St. Goarshausen und
Kaub. 20 Kilometer führt der Weg durch das Herz des UNESCO Welterbes Oberes
Mittelrheintal und alle großen Romantiker waren schon hier. Goethe, Brentano,
Hugo – sie legten mit ihren Schwärmereien den Grundstein für die touristische
Erschließung des Rheintals. Grandiose Über-Blicke liegen an der Strecke
aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Eröffnet wird der Reigen vom
Dreiburgenblick auf dem Patersberg, wo Burg Rheinfels, Burg Maus und Burg Katz
dem Rucksack-Urlauber zu Füssen liegen. Immer an der Felswand lang geht es
weiter zu Deutschlands bekanntestem Felsen, 132 Meter hoch über dem Fluss lebt
die Loreley bis heute von der Legende um eine blonde Schönheit. Unbekannter,
aber genau so faszinierend, ist der Blick vom benachbarten Spitznack – wo die
Erde sprichwörtlich ihr Geschichtsbuch aufklappt. An der Blätterteigstruktur
lässt sich auch für den Laien die Schieferung durch die Verschiebung der
Erdplatten eindrucksvoll nachvollziehen. Über Kaub mit der berühmtesten
Wasserburg Deutschlands mitten im Strom führt der Rheinsteig zu Reben und
Riesling in den Rheingau, zu den Stätten deutscher Geschichte – und der Wiege
des Weinbaus.
Rheinsteiger brauchen kein Angst zu haben, dass sie sich verlaufen: Neben den Logos werden an 450 Pfosten zusätzlich noch Wegweiser montiert, die Infos über Entfernungen, Verkehrsanbindungen und gastronomische Angebote enthalten. Der neue Rheinsteig-Wanderführer „Ein schöner Tag“ ist ebenfalls ein Novum: Neben Höhenprofilen und Routenskizzen enthält er Angaben für Navigationssysteme – und Käufer können sich die kompletten Touren über das Internet direkt auf ihr GPS-Gerät laden.
Der erste Erlebniswanderführer „Ein schöner Tag: Rheinsteig“ (www.einschoenertag.com) gibt Tipps für die schönsten Tagestouren, die besten Sehenswürdigkeiten und verrät die romantischsten Rastplätze für ein Picknick aus dem Rucksack. Buchtipp: Ein schöner Tag: Rheinsteig, Der große Erlebniswanderführer, 180 Seiten, mehr als 200 Fotos und Routenkarten, Höhenprofile, Zu- und Abfahrten für 20 Tagesetappen, ideemedia-Verlag, 12,95 €. Infos: ideemedia GmbH, Karbachstr. 22, 56567 Neuwied, www.einschoenertag.com; Projektbüro Rheinsteig, c/o Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Löhrstraße 103 – 105, 56068 Koblenz, Telefon: 01805/648328.
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Rheinsteig-Wandern auf
hohem Niveau
Kaum zu glauben, dass man im Rheintal während einer Tagestour locker 1.000
Höhenmeter bewältigen kann! Der Rheinsteig zeigt wie es geht!
Eine Wanderstrecke der ganz besonderen Art verbindet den Rheingau und das
romantische Tal des Mittelrheins. Bis zum ältesten deutschen Naturschutzgebiet
des Siebengebirges verläuft die Strecke immer in Zwiesprache mit dem Rhein.
Der Rheinsteig ist der neue rechtsrheinische Premiumwanderweg, der
anspruchsvolle Wanderherausforderungen stellt, aber auch einzigartige Natur- und
Kulturerlebnisse bietet. Von Wiesbaden über Koblenz bis Bonn verläuft die über
320 km lange Strecke, die ganz nach individuellen Wünschen in vielen Etappen
gemeistert werden kann. Überall kann der Wandergast einsteigen, von vielen
Punkten aus lässt sich der Rheinsteig beginnen.
Vorbei an steilen Weinbergslagen, über felsige Ausblicke, durch lauschig grüne
Blumenhänge und entlang einer ganzen Reihe von pittoresken Orten, Burgen und
gastlicher Einkehrmöglichkeiten. Die abwechslungsreiche Naturlandschaft bietet
immer wieder kurzweilige Erfahrungen und Eindrücke.
Detailliertes Kartenmaterial und eine perfekte Ausschilderung mit Informationen
zur Strecke und der Attraktionen der Umgebung bilden den himmelblauen Faden, dem
jeder Wanderfreund einmal folgen sollte.
Ein ganz besonderes Stück Natur in Rheinland-Pfalz, Hessen und
Nordrhein-Westfalen!
Weitere Informationen: www.rheinsteig.de
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320 Kilometer langer „Rheinsteig“ ist eröffnet
ib – Auf 320 Kilometern führt der neue rechtsrheinische Wanderweg „Rheinsteig“ zwischen Bonn und Wiesbaden vom Siebengebirge über das Mittelrheintal bis hin zum Rheingau. Die Route ist so konzipiert, dass vor allem der Erlebniswert für Wanderer berücksichtigt wird und auch erfahrene Wanderer sportlich herausgefordert werden. Das von der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH zum 1. August 2003 eingerichtete, gleichnamige Projektbüro entwickelte den „Rheinsteig“, der am 8. September offiziell eröffnet wurde.
Der „Rheinsteig“ führt an den schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten entlang. Die abwechslungsreiche und naturnahe Wegeführung ist charakteristisch: Auf schmalen, größtenteils erdbelassenen oder felsigen Pfaden durchkreuzt der Wanderer Wälder und Weinberge und gelangt zu einmaligen Aussichtspunkten. Zwei traditionsreiche Weinanbaugebiete - der Mittelrhein und der Rheingau - werden vom „Rheinsteig“ erschlossen und zahlreiche kulturelle Highlights erwarten den Wanderer: Allein im Oberen Mittelrheintal, das seit 2003 zum UNESCO-Welterbe zählt, finden sich zwischen Bingen und Koblenz 40 Burgen, Schlösser und Festungen. Naturfreunden bietet der „Rheinsteig“ eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt. Rund ein Drittel des Artbestandes in Deutschland existiert in der Umgebung des Rheinsteigs, darunter selbst Pflanzen und Tiere des Alpen- und Mittelmeerraumes.
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