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Rango
Auch wenn man seine Augen unabhängig voneinander bewegen und dem Wort „Camouflage" eine völlig neue Bedeutung geben kann, heißt das noch lange nicht, dass man die Situation im Griff hat. Trotz seiner unbestrittenen Talente ist Chamäleon Rango weit davon entfernt, der Held zu sein, der er so gern wäre: cool, unberechenbar, selbstbewusst, geheimnisvoll, und an jedem Bein klebt eine schicke Chica. Der Alltag im Terrarium ist öde, und das geht ihm völlig gegen den Kamm. Eine Sinnkrise jagt die nächste. Als er eher zufällig aus seiner Behausung entkommt, sieht er seine Chance gekommen. Rango begibt sich auf eine abenteuerliche Suche nach seiner wahren Identität. Bis er dabei plötzlich in einer mysteriösen Stadt im Wilden Westen strandet, in der gerissene, skrupellose Banditen ihr Unwesen treiben, wird Rango kurzerhand zum Sheriff ernannt.
Ist das die lang ersehnte Gelegenheit, endlich ein Held zu werden?
Jetzt wird scharf geschossen, Gringos! Das Dreamteam aus „Fluch der Karibik", Regisseur Gore Verbinski und US Star Johnny Depp, hat in der Wüste fruchtbaren Boden für sein nächstes gemeinsames Kino-Abenteuer gefunden.
In dem staubtrockenen, humorgeladenen CGI-Actioner „Rango“ fliegen Gags, Bohnen und Blei um die Ohren der deutschen Kinozuschauer, wenn ein durchgeknalltes Chamäleon dem Traum seines Lebens hinterher rennt. Paramount Pictures präsentiert einen Nickelodeon Movies Film, in dem die Sprecher der Originalfassung, Johnny Depp („Alice im Wunderland"), Isla Fisher („Shopaholic"), Abigail Breslin („Little Miss Sunshine"), Alfred Molina („Spiderman"), Bill Nighy („Fluch der Karibik 2"), Harry Dean Stanton, („Alpha Dog - Tödliche Freundschaft"), Ray Winstone ("Percy Jackson - Diebe im Olymp") und Timothy Olyphant („Hitman") den Staub aus der Stimme schlagen und dem Wilden Westen glutheißes Leben einhauchen.
Der
Adler der neunten Legion
Im Jahr 140 nach Christus erstreckt sich das Römische Reich bis nach Britannien, doch hoch im Norden der Insel herrschen die rebellischen Stämme Kaledoniens. Vor 20 Jahren verschwand dort die 5.000 Mann starke, von Flavius Aquila kommandierte Neunte Legion spurlos. In Britannien eingetroffen, will Flavius’ Sohn Marcus (Chaning Tatum) den angeschlagenen Ruf seines Vaters wiederherstellen und das Mysterium aufklären. Als ein Gerücht die Runde macht, dass der Goldene Adler, das Feldzeichen der Legion, jenseits des Hadrianwalls gesichtet wurde, bricht Marcus sofort auf. An seiner Seite ist Esca (Jamie Bell), ein junger britischer Sklave, der Marcus Treue schwor, nachdem dieser ihm das Leben rettete. Je weiter die beiden Männer, die eigentlich nur Misstrauen und ein Eid verbindet, in das Territorium vordringen, das für Rom das Ende der bekannten Welt markiert, desto größer wird die Gefahr – und auch das Geheimnis um Esca, der mehr als nur seinen Hass auf Rom verbirgt ...
Loyalität und Verrat, Freundschaft und Hass, alte Wunden und junge Helden: „Der Adler der Neunten Legion" erzählt ein neues episches Abenteuer aus der Zeit des antiken römischen Weltreichs.
Kevin Macdonald („Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht“) inszenierte diese Verfilmung von Rosemary Sutcliffs gleichnamigem Erfolgsroman. In den Hauptrollen sind die Jungstars Channing Tatum („Das leuchten der Stille“, „Step Up 1+2“) und Jamie Bell („Jumper“, „Billy Elliot“), Hollywoodlegende Donald Sutherland („Stolz und Vorurteil“, „Unterwegs nach Cold Mountain“) sowie der britische Charakterdarsteller Mark Strong („Robin Hood“, „Sherlock Holmes“) zu sehen.
Unknown
Identity
Als Dr. Martin Harris (Liam Neeson) nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, ist das für ihn der Beginn eines Albtraums: Seine Frau (January Jones) erkennt ihn nicht mehr und ein anderer Mann (Aidan Quinn) hat Harris’ Platz eingenommen. Nicht nur als ihr Ehemann, auch als angesehener Wissenschaftler, der auf einem Kongress einen wichtigen Vortrag halten sollte. Als wäre das nicht genug, wird er auch noch von einem Killer (Stipe Erceg) gejagt. Was ist mit ihm passiert? Harris beginnt an seinem Verstand zu zweifeln. Um seine Frau und sein altes Leben zurück zu gewinnen, macht er Gina (Diane Kruger) ausfindig, die Taxifahrerin, die ihn bei dem Unfall gerettet hat. Sie und der ehemalige Stasi-Agent Jürgen (Bruno Ganz) sind seine einzigen Verbündeten im Kampf um seine Identität gegen einen übermächtigen Gegner.
Jede Menge Starpower versammelte sich für den Action-Thriller „Unknown Identity" in Berlin vor der Kamera. Neben Liam Neeson („96 Hours") und Diane Kruger („Inglourious Basterds") in den Hauptrollen ziehen „Mad Men"-Star January Jones, Frank Langella („Frost/Nixon") sowie ein herausragender deutscher Cast mit Bruno Ganz („Der Untergang"), Sebastian Koch („Das Leben der Anderen"), Karl Markovics („Die Fälscher") und Stipe Erceg („Der Baader Meinhof Komplex") den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann. Die spannungsgeladene Geschichte des Films basiert auf dem gleichnamigen Roman des Bestsellerautors Didier van Cauwelaert. Der packende Thriller ist bereits die dritte Zusammenarbeit des spanischen Regisseurs Jaume Collet-Serra („Orphan – Das Waisenkind") mit Produzent Joel Silver (Dark Castle), Studio Babelsberg fungierte als Koproduzent. „Unknown Identity" wurde in den Studios in Potsdam sowie in Berlin, Brandenburg und Leipzig gedreht.
Kinopolis: Mehr Kino geht nicht!
„Ladykino“ - 1 x monatlich mit Sektempfang - ist Kino für Frauen gemacht. Mit den Freundinnen a la „Sex & the City“ einen zu Tränen rührenden oder aber zum schallend Lachen bringenden Film in freundlicher Atmosphäre genießen. „TV-Kult im Kino“: Fünf ausgewählte Folgen aus neun Staffeln der erfolgreichen US-Sitcom „King of Queens“ auf der großen Kinoleinwand sehen. Oder 1 x monatlich mit der Journalistin Clara-Maria Schellhoss einen ausgewählten Film anschauen und in netter Runde gemeinsam über Gesehenes diskutieren. In der Animee- und Asia-Filmreihe unbekannte neue Welten kennen lernen. Kino 1 Programm- und Kulturfilmreihe: Ausgewählte Filme zwischen Kommerz und Kunst anschauen … Blockbuster, regelmäßige Previews, 2,50 Kino, Kinderfilme und vieles, vieles mehr unter www.kinopolis.de/godesberg/
Eine
Familie
Die Galeristin Ditte (Lene Maria Christensen) ist Feuer und Flamme, als sie die Chance bekommt, in die USA zu gehen und dort ihren Traumjob anzutreten. Zusammen mit ihrem Freund Peter (Johan Philip Asbæk) entscheidet sie, das Angebot anzunehmen. Doch Ditte ist nicht nur eine erfolgreiche Galeristin, sondern auch die älteste Tochter der berühmten dänischen Bäckerfamilie Rheinwald. Als ihr Vater Rikard (Jesper Christensen) erkrankt, entschließt sich Ditte, ihren Umzug ins Land der tausend Möglichkeiten zu verschieben und – sehr zum Missfallen ihres Freundes – zunächst bei ihrem Vater zu bleiben.
In sehr gut beobachteten und dennoch unaufdringlichen Bildern zeigt Pernille Fischer Christensen den Umgang mit dem Sterben so überaus einfühlsam und anrührend, ohne dabei rührselig zu wirken, dass der Film nicht nur beim Berlinale-Publikum einen bleibenden Eindruck hinterließ, sondern auch als bester Film im Wettbewerb mit dem „Fipresci“-Preis der internationalen Filmkritiker- und Filmjournalisten-Vereinigung ausgezeichnet wurde.
Burrowing
Sebastian (Sebastian Eklund) ist der Allwissende Erzähler dieses experimentellen, kompromisslosen Films: Ein kleiner Junge, der durch die Nachbarschaft schlendert und zwischendurch Grenzen überschreitet: Eisengerät auf die Fahrbahn einer Landstraße legt oder die Uhr seiner Mutter (Bodil Wessberg) klaut, um sie dann in einem Gulli fallen zu lassen. Plumps. Sebastian hat viel gemein mit den leicht entrückten Figuren des Films, die er uns mit brüchig stimmhaft zarten Worten flüsternd vorstellt: Jimmy (Jörgen Svensson), der mit seinem Baby auf dem Arm ziellos durch die Gegend läuft, und der aus Misstrauen noch nicht einmal den Schlüssel für das Haus seiner Eltern, seinem Wohnort erhält. Mischa (Marek Kosterzewski), der alte Einwanderer, der im kleinen Bach nach Fischen jagen geht und der immer wieder Befremden in der Nachbarschaft auslöst.
Anders (Hannes Sandahl), der zwar alle richtig macht, und dennoch nicht seinem Vater zu genügen scheint. Und so laufen Wut und Unmut auf leisen Sohlen über den schwedischen Kleinbürgerkies. Doch diese kanalisieren sich nicht in bösem Blut, sondern der Thoreau’schen Suche nach Natur. Von einer Anhöhe auf dem Spielplatz aus mustert er unermüdlich das Verhalten seiner Nachbarn. Er erlaubt sich dabei kein Urteil über sie, sondern gibt sich damit zufrieden, Informationen zu sammeln und zu versuchen, den vor ihm liegenden Puzzleteilen einen Sinn zu geben.
The Tree
Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes müssen sich Dawn (Charlotte Gainsbourg) und ihre vier Kinder im Leben neu zurecht finden. Dawns achtjährige Tochter Simone (Morgana Davies) teilt ein kostbares Geheimnis mit ihrer Mutter. Das Mädchen ist überzeugt, dass ihr Vater in dem mächtigen Baum vor ihrem Haus über seine Familie wacht, dass er ihnen auf magische Weise durch die raschelnden Blätter Tröstungen zuwispert, und auch auf Dawn übt der Baum mit seiner ungeheuren Präsenz eine Faszination aus. Als sich zwischen Dawn und ihrem neuen Arbeitgeber (Marton Csokas) eine wachsende Nähe entwickelt, verbringt das Mädchen immer mehr Zeit hoch oben in den Ästen des Baumes. Es scheint, als würde sich der Baum mit dem eifersüchtigen Mädchen solidarisieren und über seine Familie wachen.Mit zunehmender Kraft wuchern seine Äste durch die Fenster ins Haus, seine Wurzeln dringen in die Rohrleitungen hinein und sprengen das Fundament. Es kommt zu einer Kraftprobe zwischen Mensch und Natur, zwischen Mutter und Tochter.
In der Verfilmung von Judy Pascoes Bestseller fängt die französische Regisseurin Julie Bertucelli auf beeindruckende Weise die ebenso archaische wie magische, bedrohliche und beschützende Kraft der australischen Natur ein. Eine Geschichte über Liebe und Tod, Trauer und Träume, Traurigkeit und Glück, erzählt mit der Wucht eines antiken Dramas und der Magie großer Gefühle und einer großartigen Charlotte Gainsbourg.
Der Name der Leute
Die junge attraktive Bahia (Sara Forestier) trägt ihren außergewöhnlichen Namen mit Stolz, kämpft mit aufbrausender Leidenschaft für alle gerade verfügbaren Randgruppen und dürfte für ihren Geschmack ruhig ein bisschen weniger französisch aussehen. Auch sonst hat die charmante Politaktivistin ihren eigenen Weg gefunden, die Welt zu verbessern: Ganz nach dem Lebensmotto ihrer hippiebewegten Eltern, „Make love, not war“, schläft sie mit politisch rechts stehenden Männern, um sie ideologisch umzudrehen.
Eine Ausnahme macht sie allerdings für den bekennenden Linkswähler Arthur (Jacques Gamblin), der sich eigentlich ganz wohl dabei fühlt, mit seinem konservativen Allerweltsnamen in der anonymen Masse unterzutauchen. Doch Bahia stellt sein bis dahin geordnetes und zurückgezogenes Leben völlig auf den Kopf. Und so muss sich Arthur plötzlich nicht nur mit Bahias mitreißendem Idealismus, sondern auch mit der wahren Geschichte seiner Familie auseinandersetzen.
In
der Welt habt ihr Angst
Die Musikstudentin Eva (Anna Maria Mühe) hat sich unsterblich in den Musiker Jo (Max von Thun) verliebt. Die beiden brennen leidenschaftlich füreinander und ihre Liebe ist so stark, dass Eva ihrem Freund sogar in die Heroinsucht folgt. Doch damit muss Schluss sein: Eva wird schwanger, und die beiden planen den kalten Entzug in der Abgeschiedenheit Neuseelands. Dafür brauchen sie mindestens 3000 Euro.
In ihrer Not entscheiden Eva und Jo spontan, einen Laden auszurauben. Dieser Versuch, an Geld zu kommen, geht aber gründlich schief.
In Panik erschlägt Eva den Ladenbesitzer; Jo wird von der Polizei gefasst und landet in U-Haft. Eva dagegen kann mit der Pistole des Ladenbesitzers flüchten und irrt durch Bamberg. In ihrer Verzweiflung hält sie stille Zwiesprache mit Jo, mit dem sie stärker als je zuvor innerlich verbunden ist.
Der Altphilologe Paul (Axel Prahl) und seine Frau Gisela (Kirsten Block) haben andere Probleme. Sie stehen vor den Scherben ihrer Ehe. Durch einen Zufall gelangt Eva in deren Wohnung und bringt die beiden in ihre Gewalt – mit überraschenden Folgen.
Mein
Kampf
Der junge Hitler (Tom Schilling) kommt aus tiefster österreichischer Provinz nach Wien, um als Maler die Welt zu erobern ...
Doch zuerst muss er in die Akademie der bildenden Künste aufgenommen werden. Hitler mietet sich im Männerheim in der Blutgasse ein und wartet auf seinen großen Tag.
Er teilt das Zimmer mit zwei Juden: dem fliegenden Buchhändler Schlomo Herzl (Götz George) und dem Koch Lobkowitz. Schlomo Herzl will ein Buch schreiben: „Mein Leben“.
Schlechter Titel, findet sein Freund Lobkowitz, der sich für Gott hält und tatsächlich Wunder bewirkt. Gemeinsam verständigen sie sich auf „Mein Kampf'“ Hitler ist begeistert ...
Big
Mama’s Haus – Die doppelte Portion
Big Mama ist zurück – Martin Lawrence schlüpft zum dritten Mal als FBI Agent Malcolm Turner in die Rolle der quirligen Big Mama und diesmal bekommt er eine fette Unterstützung: seinen Stiefsohn Trent (Brandon T. Jackson).
Turner wird von Trent, nachdem dieser Zeuge eines Mordes wurde, bei einer Undercover Mission in eine Kunstakademie für Mädchen begleitet. Verkleidet als weibliches Schwergewicht namens Big Mama und als „starke“ Studentin Charmaine, machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder, bevor er sie findet.
Doch nicht nur der Mörder macht Big Mama zu schaffen, sie muss sich auch gegen einen heißblütigen Verehrer wehren.
Carmen (3
D)
Leidenschaft, Eifersucht und Betrug stehen im Londoner Royal Opera House in einer spektakulären Produktion der beliebtesten Oper der Welt im Mittelpunkt. George Bizets Carmen ist randvoll mit einigen der beliebtesten und einprägsamsten Musikstücken der Opernwelt. Sie beinhaltet alles, von intimen Solos bis zu mitreißenden Chören; das verführerische „Habanera" und das Toreador Lied sind nur zwei der bekannten Melodien.
In dieser charakteristisch farbenfrohen und lebhaften Bühnenproduktion von Francesca Zambello, die wunderbar von Julian Napier in 3D gefilmt wurde, erwachte Sevilla sowohl mit Soldatenreihen, Bauernmassen, Zigeunern und Stierkämpfern – als auch mit prächtigen Pferden, einem Esel und sogar Hühnern! – zum Leben.
Diese spektakuläre Produktion von RealD und dem Royal Opera House liefert eine äußerst talentierte Besatzung, fesselndes Drama und Bizets energetisches und leidenschaftliches Musikwerk. Ein wirklich erinnerungswürdiges Musikevent!