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Midnight
in Paris
Ein Wunschtraum geht für den Amerikaner Gil (Owen Wilson) in Erfüllung, als er mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams), ein Mädchen aus wohlhabendem Hause, seinen Urlaub in Paris verbringen kann. Seit seiner Jugend schwärmt Gil von der dortigen Künstlerszene der Zwanzigerjahre. Wenn er nur damals hätte leben können! Hemingway, Fitzgerald, Gertrude Stein - das sind die Idole des erfolgreichen Hollywood-Drehbuchautoren, der sich sehnlichst wünscht, als ernst zu nehmender Schriftsteller zu reüssieren. Inez hat kein Verständnis für seine Schwärmerei. Eines Abends bricht Gil allein auf und verirrt sich bei seinem Streifzug durch die Straßen der Stadt der Liebe. Punkt Mitternacht geschieht Wundersames: Gil wird von einer Limousine aufgelesen, die ihn geradewegs in die Roaring Twenties transportiert, zu all den legendären Künstlern, die er immer schon bewundert hat! Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es vorher war...
So romantisch und hinreißend war Woody Allen schon lange nicht mehr! Allens 42. Regiearbeit präsentiert den legendären Filmemacher, der im vergangenen Jahr seinen 75. Geburtstag feierte, in absoluter Höchstform. Es ist sein erster komplett in Paris entstandener Film, eine berauschende, einfallsreiche und charmante Liebeserklärung an die Stadt der Liebe und die Kraft künstlerischen Strebens. In den Hauptrollen des leichtfüßigen Großstadtmärchens in der Tradition von „The Purple Rose of Cairo“ sind Owen Wilson („Meine Frau, unsere Kinder und ich“) und Rachel McAdams („Sherlock Holmes“) sowie die Oscar-Gewinner Marion Cotillard („Inception“), Kathy Bates („Titanic“) und Adrien Brody („Der Pianist“) zu sehen. Zudem hat Frankreichs First Lady, Carla Bruni, einen Gastauftritt in ihrer ersten Kinorolle. Beim 64. Festival de Cannes wurde „Midnight in Paris“ als Eröffnungsfilm mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus bedacht. In den nordamerikanischen Kinos ist dieser Höhenflug der Fantasie schon jetzt auf dem besten Weg, der erfolgreichste Film in der Karriere von Woody Allen zu werden.
Internationalen Stummfilmtage – 27. Bonner Sommerkino
Am 11. August ist es wieder soweit: Die Internationalen Stummfilmtage beginnen! Bis zum 21. August wird der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. in Kooperation mit der Universität Bonn und dem Filmmuseum München in der einzigartigen Atmosphäre des barocken Innenhofs der Bonner Universität wieder zahlreiche sehenswerte Stummfilmschätze aus den Archiven der Welt präsentieren.
Informationen über das vollständige Programm finden Sie auf der Internetseite des Fördervereins Filmkultur Bonn e.V. unter: www.film-ist-kultur.de
Captain
America – The First Avenger
In ganz Europa tobt der Zweite Weltkrieg und richtet unendliche Verwüstung an. Der junge Amerikaner Steven Rogers (Chris Evans) ist fest entschlossen, sein Land im Kampf um Frieden und Freiheit zu unterstützen, doch seine Körperkraft reicht für den gefährlichen Kriegseinsatz nicht aus. Unbeirrt stellt er sich nach seiner Ausmusterung für eine mysteriöse Versuchsreihe zur Verfügung: mittels eines „Supersoldatenserums“, das gewöhnlichen Menschen zu Höchstleistungen verhelfen soll, will die Regierung eine Armee unbesiegbarer Männer erschaffen. Das „Super-Soldier“-Programm macht aus dem unscheinbaren Mann eine unschlagbare menschliche Waffe – Captain America ist geboren! Kaum ist der neue Kriegsheld auf dem umkämpften Kontinent angekommen, steht ihm die bisher größte Prüfung seines Lebens bevor: Der Kampf gegen Nazi-Agent Red Skull (Hugo Weaving), der als absolut unbesiegbar gilt. Um ihn zu stoppen, muss Captain America sich selbst opfern …
„Captain America“ ist eine Comicverfilmung der Superlative. Neben den „X-Men“ und „Spider-Man“ zählt „Captain America“ zu den Klassikern des Marvel-Comics-Universums. In Gestalt von Chris Evans („Fantastic Four") erhält er nun unter der Regie von Joe Johnston („Wolfman") die Gelegenheit, auf der großen Leinwand zu zeigen, warum er seit Jahrzehnten weltweit einer der beliebtesten Superhelden ist. Seinem Gegner verleiht niemand Geringeres als Hugo Weaving („Matrix", „Der Herr der Ringe") ein teuflisches Gesicht. Unterstützung erhält der unerschrockene Held bei seinem Kampf um Frieden und Freiheit durch Tommy Lee Jones („Men in Black", „Men in Black II", „No Country For Old Men") in der Rolle des Colonel Chester Phillips und durch Hayley Atwell („Säulen der Erde"), die als toughe Widerstandskämpferin sein Herz erobert. Als genialer Arzt Dr. Abraham Erskine begeistert darüber hinaus Charakterdarsteller Stanley Tucci („In meinem Himmel", „Burlesque"). (Kinopolis)
Kinopolis: Mehr Kino geht nicht!
„Ladykino“ - 1 x monatlich mit Sektempfang - ist Kino für Frauen gemacht. Mit den Freundinnen a la „Sex & the City“ einen zu Tränen rührenden oder aber zum schallend Lachen bringenden Film in freundlicher Atmosphäre genießen. „TV-Kult im Kino“: Fünf ausgewählte Folgen aus neun Staffeln der erfolgreichen US-Sitcom „King of Queens“ auf der großen Kinoleinwand sehen. Oder 1 x monatlich mit der Journalistin Clara-Maria Schellhoss einen ausgewählten Film anschauen und in netter Runde gemeinsam über Gesehenes diskutieren. In der Animee- und Asia-Filmreihe unbekannte neue Welten kennen lernen. Kino 1 Programm- und Kulturfilmreihe: Ausgewählte Filme zwischen Kommerz und Kunst anschauen … Blockbuster, regelmäßige Previews, 2,50 Kino, Kinderfilme und vieles, vieles mehr unter www.kinopolis.de/godesberg/
Crazy
Stupid Love
Cal Weaver (Steve Carell) ist jenseits der 40 und hat sich seinen bürgerlichen Traum verwirklicht – ein guter Job, ein schönes Haus, wunderbare Kinder, die Ehe mit seiner Schulfreundin. Doch dann erfährt Cal, dass seine Frau Emily (Julianne Moore) ihn betrogen hat und die Scheidung will – unvermittelt löst sich die „perfekte“ Idylle in Luft auf. Und es kommt noch schlimmer: Als Single wider Willen hat Cal aufgrund seiner jahrzehntelangen Ehe völlig verlernt, wie man sich bei Dates verhält – uncooler geht es wirklich nicht.
Weil der unglückliche Cal sein Selbstmitleid an einsamen Abenden in einer Bar ertränkt, nimmt ihn der attraktive, zehn Jahre jüngere Aufreißer Jacob Palmer (Ryan Gosling) unter seine Fittiche: Er will Cal helfen, seine Frau zu vergessen und ein neues Leben zu beginnen. Und er demonstriert ihm, welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen: willige Frauen, maskuline Drinks und ein Gefühl für Stil, wie man es in der Abteilung für Herrenoberbekleidung sicher nicht entwickeln kann.
Doch nicht nur Cal und Emily vergaloppieren sich völlig
auf der Suche nach Liebe: Ihr 13-jähriger Sohn Robbie verknallt sich in seine
17-jährige Babysitterin Jessica, die ihrerseits in Cal verliebt ist. Und obwohl
dem Familienvater nach seinem Imagewechse
l
die Frauen zu Füßen liegen, lässt sich sein Herz nicht auswechseln: Offenbar
sehnt es sich nach wie vor zu seinen Anfängen zurück.
Sommer in Orange
Es gab eine Zeit, in der Bayern noch frei vom Rost des einseitig Konservativen war – zu dieser Zeit, in den frühen 1980ern, begab es sich, dass ein fideler Trupp esoterisch veranlagter Sannyasins das große Berlin verließen, um einen Bauernhof in den weiten des deutschen Südens mit Spiritualität und Öko-Gegenkultur zu kapern.
Konflikte mit der christlichen Nachbargemeinde sind für Amrita (Petra Schmidt-Schaller) und ihre kleinen Sprösslinge Lili (Amber Bongard) und Fabian (Bela Baumann) damit freilich vorprogrammiert ...
Homies
Der 18jährige Marvin (Jimi Blue Ochsenknecht) kommt aus besseren Verhältnissen und lebt in einer schicken Vorstadtvilla. Seine Mutter (Ann-Kathrin Kramer), eine erfolgreiche Immobilienmaklerin, hat seine Zukunft schon durchgeplant. Doch Marvin hat eine ganz andere Vorstellung vom Leben: Seine große Leidenschaft ist die Musik – hier will er sich beweisen und zeigen, was er drauf hat, ganz ohne das Geld seiner Mutter. Nach einer Begegnung mit der Rapperlegende DW Court (Günther Kaufmann) beschließt er, sein Leben endgültig selbst in die Hand zu nehmen. Als er die Clique um den coolen Osman (Ismail Deniz) und die hübsche Stella (Sabrina Wilstermann) kennenlernt, scheint sein Traum wahr zu werden. Zum ersten Mal fühlt er sich wirklich respektiert und ernst genommen. Zudem verliebt er sich Hals über Kopf in Stella. Doch das alles hat seinen Preis: Um akzeptiert zu werden, verschweigt er seine wahre Herkunft. Als Osman hinter das Geheimnis kommt, droht der Schwindel aufzufliegen. Nun muss Marvin alles auf eine Karte setzen …
„Homies“ ist ein mitreißender Film über den Mut zu sich selbst zu stehen, die große Liebe und die Kraft der Musik. Jimi Blue Ochsenknecht stellt an der Seite von Newcomerin Sabrina Wilstermann zum ersten Mal auch sein musikalisches Talent vor der Kamera unter Beweis. Untermalt von den coolen Beats Frankfurts, zeigt Regisseur Adnan G. Köse, dass es möglich ist, seine Träume zu leben und alles zu schaffen, wenn man sich treu bleibt und an sich glaubt. Detlef D! Soost ("Popstars") spielt Stellas Mentor und Tanzcoach, zudem entwarf er die aufwändigen Choreographien für den Film. Die Musik stammt von dem erfolgreichen deutsch-englischen Musikproduzenten Tai Jason. Außerdem dabei sind Selina Shirin Müller („Freche Mädchen“), Ismail Deniz („Lauf um dein Leben“, „Kammerflimmern“) sowie Günther Kaufmann („Wickie und die starken Männer“) als Rapperlegende DW Court und Ann-Kathrin Kramer als Marvins Mutter.
Shopping
Girl
Einkaufszentren sind der Platz, an dem Wünsche junger Mädchen geboren werden. Doch wie all die tollen Klamotten, die teure Kosmetik und den funkelnden Schmuck finanzieren?
Milena (Dagmara Krasowska) und ihre Freundinnen haben da so ihre ganz eigene Methode:
Sie hängen den ganzen Tag in den Shopping-Malls herum und verteilen gegen Geld und materielle Ware sexuelle Gefallen an fremde Männer.
In der hinzugezogenen Alicja (Anna Karczmarczyk) sieht die Clique potentiellen Verstärkung - also nehmen sie die 14-Jährige unter ihr Fittiche und verwandeln das anfängliche Schulmädchen in ein skrupelloses Shopping Girl.
Wir
schaffen das schon
„Um eine Gruppe Psychopathen kümmern? - Niemals!“ Das dachte sich wohl der störrische Gewerkschaftler Nello (Claudio Bisio), als er von der Leitung seines Unternehmens dazu verdonnert wurde, die Betreuung mehrerer Ex-Psychatrie-Patienten zu übernehmen. Diese haben nach der Auflösung aller psychatrischen Anstalten in Italien eine Arbeitsgemeinschaft gegründet.
Bisher waren sie dort allerdings etwas unterfordert, wurden unter der Leitung eines Arztes mit stumpfsinniger Arbeit versorgt und mit Medikamenten ruiggestellt. Nello soll fortan neuen Wind in die Kooperation bringen. Und tatsächlich - es gelingt ihm, die Gruppe zu motivieren und sie zu professionellen Verlegen von Parkettböden auszubilden. Die einstigen Patienten finden großen Gefallen an der neuen Aufgabe und blühen vollends darin auf. Doch es gibt auch Schwierigkeiten zu meistern ...
Swansong
Der junge Ire Austin „Occi“ Byrne (Martin McCann) führt wirklich kein einfaches Teenager-Dasein. Ständig ist er den Schikanen einer pöbelnden Bande ausgesetzt, die in der Ortschaft Sligo ihr Unwesen treibt. Darüber hinaus sieht er sich tagtäglich mit der wachsenden Alkoholsucht seiner Mutter (Jodie Whittaker) konfrontiert. Nur ein Gedanke lässt ihn all dies aushalten: sicherlich taucht sein verschwundener Vater (Gerard McSorley) eines Tages wieder auf und rettet ihn aus seiner traurigen Lebenslage.
Doch Jahre später hat sich Occis Wunschtraum noch immer nicht erfüllt. Von seinem sozialen Umfeld wird er aufgrund seines ihm unbekannten Vaters immer mehr gedemütigt. Verwirrt und psychisch ausgelaugt landet er in einer Nervenheilanstalt. Nach dem Aufenthalt in der Klinik nimmt der mittlerweile erwachsen gewordene Ire einen Job auf einem Fischerboot an. Dort wird Occi unverhofft in einen Mord verwickelt.