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www.citydeal.deHeinrich Pachl: „Die Spur der Scheine“

„Eine schaurig-schönere gesellschaftliche Götterdämmerung, einen besseren kabarettistischen Schwanengesang kann man kaum präsentieren. Es quietscht und ächzt - sprichwörtlich und rhetorisch - wenn Pachl auf der Bühne hin und her wippt. Was am Ende bleibt, ist ein präsidialer Köhler-Glaube, ein Schlussgebet für die Märtyrer dieser Zeit und die Erkenntnis: ein Abend mit Heinrich Pachl kann so schmerzhaft schön sein.“ (Aachener Zeitung)

Es geht um das perfekteste Verbrechen dieser unserer Tage, das sich hinter dem wohlmeinenden Begriff „Finanzkrise“ nur notdürftig versteckt. Und da begibt sich Heinrich Pachl vom Institut für Vertrauensstörende Maßnahmen auf die Spur der Scheine und spürt den Zusammenhängen, Tätern, Opfern aber auch Helden, insgesamt dem Wahnwitz dieser Wirtschafts- und Polit-Klamotte nach - vom Stammtisch nebenan über die Politiker und Bangster bis hin zum Kampfeinsatz in Afkastanien und wieder zurück zum Schalter in der Sparkasse und dem Wartezimmer beim Irrenarzt. Wobei - selbstverständlich - aktuelle Ereignisse aufgegriffen und eingebunden werden.

Ein Rundschlag durch den alltäglichen Wahn- und Schwachsinn, ein fröhlicher Angriff auf die Plage der Nation, immer dem Motto folgend: „Lacht kaputt, was euch kaputt macht“!

Wann: 1.9., 20 Uhr
Wo: Pantheon

 

Ingo Appelt – Live: „Männer muß man schlagen!“

Er nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt uns allen schonungslos die Wahrheit ins Gesicht: Ingo Appelt - Pionier und das Enfant Terrible der deutschen Comedy-Szene. In seinem aktuellen Programm „Männer muss man schlagen!“ offenbart der Comedian seine aktuelle Stimmungslage: Männer sind eine zivilisatorische Katastrophe und gehören geschlagen. Männer sind einfach gefährlich, hat Appelt erkannt. Stellen sie doch mit ihrer kindlichen Freude an jeglicher Form von Zerstörung die größtmögliche Bedrohung der Welt und im Alltag dar. Einst war der Mann der König der Menschheit, heute ist er ein testosterongesteuertes Sicherheitsrisiko in Person, ein blöder Dreckskerl. Der Mann von heute hört einfach nicht und muss erst mal wieder ein Resozialisierungsprogramm durchlaufen. Und niemand könnte diesen Auftrag besser erfüllen, als Ingo Appelt, dem einzig wahren Bewährungshelfer im Dienste seiner Majestät, der Frau! Das Tolle ist: Es funktioniert. Die Männer sind aufgeschreckt und verängstigt. Der Verlust von Überlegenheitsgefühlen ist dabei eine schmerzliche Erfahrung. In allen Disziplinen wird er zudem überholt. Ob im Kanzleramt, im Haushalt oder bei der Familienplanung. Der Mann, einst stolzer König der Menschheit, herabgestiegen zum Sitzpinkler und nutzlosem Geburtsbeisitzer! Der Kampf um den letzten Platz hat längst begonnen.

Ingo Appelt bringt uns zwei Stunden lang Licht in die Finsternis des Lebens. Die Multifunktionswaffe gegen den modernen Geschlechterkampf spielt beeindruckend mit Komik und Kabarett, mit Imitation und Improvisation, mit Parodie und Publikum. Ob Beziehungen, Emanzipation, Politik, Ossis, Wessis oder andere Nachbarn - Ingo Appelt verschont nichts und niemanden. Selbst vor der Kirche macht er keinen Halt. Dabei stellt er wieder einmal unter Beweis, dass man mit Nettigkeit nicht weiter kommt. Nur, wer wie Ingo Appelt gnadenlos die Wahrheit sagt, kann uns die Augen öffnen. Direkt und mit mindestens einer Nebenwirkung: Wir werden die Welt nie mehr so sehen und nehmen, wie vorher. Mit Eigenironie und Selbstverarschung in eine gelassenere Zukunft! Schlagen Sie zu, und beweisen Sie sich, dass Sie wirklich Humor haben. Gehen Sie zu Ingo Appelt!

Wann: 2.9., 20 Uhr
Wo: Pantheon

 

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